Bäume für das Meer

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Das Gelände befindet sich an der Spitze der Landzunge, unten am Meer. Foto: Rathaus

Santa Pola – sw. Wer würde denken, dass das kahle Kap von Santa Pola mal ein dichter Wald war? Ein Stück weit in die alte Gestalt bringen will es das Umweltamt von Alejandro Escalada, das am Sonntag, 10. Februar, in der Zone Bancal de la Arena unten am Meer zum Pflanzen neuer Bäume einlädt. Der Beginn der Aktion ist um 10.30 Uhr.

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1 KOMMENTAR

  1. Bis zu 17.ten Jahrhundert war die Spanische Mittelmeerküste mit dichten Laub und Mischwäldern gesegnet.
    Dadurch hatte die Region bis dahin auch ein sehr ausgewogenes Klima.
    Der Boden konnte zur jener Zeit das Wasser noch sehr gut speichern und die Böden waren Ertragreich.
    Mit der Entdeckung des Amerikanischen Kontinent hat sich dies aber sehr schnell zuerst an den Hafenstädten geändert. Da hier die Galeonen und Frachtschiffe für das alte spanische Königshaus gebaut wurden um die Bodenschätze nach Spanien zu bringen. Letztendlich erfolgte hier auch das Bedürfnis für Wärme und den Feuerstellen für das Kochen zur Abholzung, da sich ja nun die Regionen rund um die Hafenstädte als früh Industrielles Gebiet entwickelten und die Bevölkerungszahl stieg.
    Es ist aber das Verschulden und Versäumnis der damals und bis heute Herrschenden, das hier nicht wieder aufgeforstet wurde. Aber selbst die einigen gut gemeinten Versuche schlugen fehl, da man anstatt auf Laubbäume nur auf die schnell wachsende Pinie sowie Kurzgehölze gesetzt hat, die heute maßgeblich Mitverantwortlich sind wenn sich die Wald und Flächenbrände so schnell und Intensiv ausbreiten können.

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