Bereits 2.600 Hektar verbrannt

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Fotos Ángel García

Llutxent/Gandía – ms. Der Kampf gegen das Feuer in Llutxent bei Gandía geht weiter. Nachdem die Löschflugzeuge wie üblich in der Nacht pausieren mussten, wird seit dem frühen Morgen aus der Luft weitergelöscht. 27 Flugzeuge und Helikopter sind im Einsatz. Die Landesregierung hat die betroffene Fläche am Morgen deutlich nach oben korrigiert: 2.600 Hektar sind bei dem bislang größten Feuer des Sommers im Land Valencia bereits verbrannt. Der Wind wehte die Asche am Morgen bis in die Marina Baja.

Wie José María Ángel, Generaldirektor der Notfallzentrale der Landesregierung, sagte, seien in der Nacht zehn bis 20 Häuser in Gandías Urbanisationen Montesol, Montepino und La Ermita Opfer der Flammen geworden.

Am Dienstagabend hatte das Rathaus von Gandía eine erste Bilanz zu den in Sicherheit gebrachten Personen gegeben: Demnach mussten in der Gemeinde 182 Personen ihre Häuser verlassen. 96 Personen – viele von ihnen Franzosen aus den Urbanisationen Montepino, Montesol und La Drova – kamen in den Hotels Tu&Me, Hotel Tres Anclas, La Gastrocasa, Hotel RH Gijón, RH Riviera, Hotel Mavi und Hotel Los Robles unter. Außerdem stellten der Campingplatz La Alquería, der Club Náutico und die Residencia Visoren Unterkünfte zur Verfügung. 86 Bewohner der Seniorenresidenz Mondúver kamen ebenfalls in einem Hotel sowie im Centro de Convivencia de Corea unter.

Gandías Ortspolizei ist im Notfall unter folgenden Nummern erreichbar:
962 878 800, 962 878 801, 962 878 802 oder unter 112.

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