Bislang 900 Hektar verbrannt

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Betroffen sind Baum- und Buschland in der Nähe des Naturparks Sierra de Mariola. Fotos: GVA/privat

Beneixama – ann/ms. Der erste große Waldbrand im Land Valencia in diesem Sommer hält Beneixama in der Nähe des Naturparks Sierra de Mariola in Atem. Das Feuer war am Montag gegen 14 Uhr zwischen Beneixama und Banyeres de Mariola, an der Grenze zwischen den Provinzen Alicante und Valencia, ausgebrochen. Bis Dienstagmittag waren rund 900 Hektar von dem Feuer betroffen. Die Ursache ist bislang unbekannt.
11 Flugzeuge und Helikopter sowie etliche Feuerwehreinheiten und Forstbrigaden am Boden waren am Dienstag noch im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen und die Ausbreitung Richtung Naturpark zu verhindern. Gegen 12.20 galt das Feuer am Dienstag als „stabilisiert“, was als Vorstufe zum unter Kontrolle gebrachten Brand gilt.

Am Montagnachmittag hatte das Notfallzentrum den Brand zunächst zur „Situation 1“ erklärt, was bedeutet, dass der Brand „in schwerem Maß Waldgebiet und in leichtem Maß die Bevölkerung und andere Naturgüter bedroht“. Die riesige Rauchsäule war auf weite Ferne sichtbar. Wenig später korrigierten die Einsatzkräfte die Gefahr nach oben auf Stufe 2 mit „erheblicher Gefahr für Mensch und Umwelt“. Insgesamt 84 Anwohner wurden am Abend und in der Nacht als Vorsichtsmaßnahme aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht. Die Verantwortlichen forderten Verstärkung aus Murcia, Zaragoza, Cuenca und Guadalajara sowie die Hilfe der Militäreinheit für Noteinsätze (UME) an. Die CV-657 bei Beneixama war wegen der andauernden Löscharbeiten zeitweise gesperrt.

Auch am Dienstag galt für die Kreise Marina Alta und Baja sowie El Comtat, L’Alcoià und Alto Vinalopó noch extreme Waldbrandgefahr. „Die meisten Waldbrände entstehen durch den Menschen“, erinnerte Valencias Vizeministerpräsidentin Mónica Oltra.

 

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