Brennende Tentakel

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Foto: Oceana/Juan Cuetos

Alicante – red/ck. Der Himmel mag azurblau sein, die Sonne strahlen und das Meer sich einem paradiesischen Türkis vor einem ausbreiten – so perfekt die Konstellation scheinen mag – es gibt immer jemanden, der einem auch den schönsten Sommertag versauen kann. Deswegen verlieren wir ein paar Zeilen über Quallen und andere Meeresbewohner, mit denen man am besten keine Bekanntschaft macht.
Die Universität Alicante geht in diesem Sommer generell nicht von einem höheren Quallenaufkommen als normal auf. „Wir haben an fünf bis zehn Prozent der Mittelmeerstrände ein erhöhtes Quallenaufkommen festgestellt und versuchen dort, die Population der Quallen zu senken und den Kontakt mit Personen zu vermeiden“, sagt der Forscher César Bordehore vom Umweltinstitut „Ramón Margalef“ der Universität Alicante.
Die „Hauptanreisezeit“ der Nesseltiere ist der August, die meisten erreichen mit den warmen Strömungen die Küste. Am häufigsten kommen Leuchtqualle und Lungenqualle vor. Schmerzhaft können Begegnungen mit der Leuchtqualle, oder der Seewespe werden. Bei Kontakt rät César Bordehore, die Reste der Tentakeln mit einer Pinzette zu entfernen oder mit einer Kreditkarte vorsichtig abzuschaben, keinesfalls reiben. Dann die Stelle mit Salzwasser waschen und mit 40 bis 45 Grad heißen Wickeln bedecken. Wem es schlecht geht, wer Kopfschmerzen oder Atembeschwerden bekommt, sollte sofort zum Arzt gehen.

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