Der Albtraum vom eigenen Land

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Die Müllers auf ihrem wunderschönen Grundstück, auf dem sie nichts machen können. Foto: A. García

Altea la Vella – sk. Gert Müller und seine Frau träumten von einem Camperplatz in Altea la Vella. Die Österreicher investierten 300.000 Euro in ein Grundstück in der Partida La Foia, gut einen Hektar groß. Nicht im Traum dachte Gert Müller an die Steine, die ihm in den Weg gelegt würden. Nach acht Monaten hält er eine Baulizenz für kleinere Umbauarbeiten am ruinösen Landhaus noch nicht in den Händen. Um ein Dach über dem Kopf zu haben, musste er ein Mobile-Home anmieten. Was die Stadt offensichtlich nicht duldete, wies sie doch Iberdrola an, ihm den Strom abzuschalten. Jetzt wirft das Paar einen Generator an, wenn es Strom braucht. Aus dem Traum, aus dem Nichts eine Existenz an der Costa Blanca aufzubauen, wurde ein Albtraum.
Schlecht mutet die Idee eigentlich bis heute nicht an: Camperparks florieren ja in Nachbarstädten wie Calp, und die von einem Architekten geplante Anlage für 30 Häuser auf Rädern hätte der Wirtschaft in Altea la Vella im Winter Impulse geben können.

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