Es war der 66-Jährige

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Im Gestrüpp, das im Hintergrund zu sehen ist, lag unter Wasser der leblose Körper. Foto: Stefan Wieczorek

San Fulgencio – sw. Weißes Haar, ein blumengeschmücktes Hemd. Daran haben Ermittler den Holländer erkannt, der seit Sonntag, 15. September, als vermisst galt und am Dienstagmittag, 17. September, leblos bei San Fulgencio gefunden wurde . Vor zwei Tagen war der 66-Jährige – offenbar beim Spazieren mit Angehörigen – am südlichen Ortsrand von Dolores in den Bewässerungskanal Mayayo gefallen, dessen Strömung ihn mindestens sechs Kilometer weit mitriss. An der Suche nach ihm beteiligten sich fortan auch Einsatzkräfte aus anderen spanischen Regionen. Gegen 12.40 meldete am Dienstag ein freiwilliger Helfer, einen Körper im überschwemmten Gebiet zwischen San Fulgencio/La Marina und Guardamar entdeckt zu haben. Der Tote hing in einem Gerüst über dem Canal de la Reina, in der Nähe des Mercadona an der N-332, fest. Taucher der Guardia Civil schafften es, den Körper herauszubekommmen. Die zwei angerückten Hubschrauber waren letztendlich bei der Bergung nicht nötig. Am Nachmittag bestätigte die Familie des Holländers, dass es sich um seinen Körper handelte. Er ist das insgesamt siebte Todesopfer des gewaltigen Unwetters der vergangenen Tage und das dritte aus der Vega Baja.

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