Es will nicht aufhören

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Aktive Aktivisten: 40 Menschen opferten Freizeit für Umwelt. Foto: Eliana Solange Guerreño

San Fulgencio – sw. Keine Woche vergeht, ohne dass der Segura Schlagzeilen macht: mit dem Ausmaß an Müll im Fluss, vor allem aus Plastik. Vor einer, zwei und drei Wochen räumten Greenpeace und Wasserwirtschaftsamt die Mündung in Guardamar auf. Und doch ist wieder Müll da. „El plástico que no cesa“ – Das Plastik, das nie endet – titelte die „Información“ am Wochenende die Aufräumaktion in San Fulgencio.
Es war eine Anspielung auf das Werk „El rayo que no cesa“, „Der Blitz, der nie aufhört“, von Miguel Hernández, der am 28. März vor 77 Jahren starb. Der Dichter aus der Vega Baja ist berühmt für seine Werke, in denen er die Natur pries – aber auch für seine Fähigkeit, für eine bessere Welt anzupacken. Möglich, dass er unter den 40 Freiwilligen gewesen wäre, die sich am Sonntag bei miesem Wetter in Regencapes schmissen.

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1 KOMMENTAR

  1. Zum Müll im Rio Segura könnte man ja fragen, ob der vielleicht aus den Plastikcontainern stammt und neuerdings einfach billiger entsorgt wurde. Wäre ja nicht auszuschließen. Jedenfalls sah es noch vor einigen Jahren im Rio anders aus. Also könnte man ja in die Container und auch anderswo einmal Tracker einschmuggeln, fällt ja den Müllsündern nicht auf. Dann könnte man auf dem PC schön verfolgen wo was abtransportiert wurde und wo es dann landete. Wers war, ist dann leicht zu klären.

    Und dann richtig dicke Strafen.

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