Fall von Hirnhautentzündung

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Behandlung auf der Intensivstation. Foto: CBN-Archiv

Alicante – at. Ein vierjähriger Junge ist Mitte der Woche mit Symptomen einer bakteriellen Hirnhautentzündung in die Intensivstation im Hospital General de Alicante eingeliefert worden. Dass es sich bei seinen Symptomen um die lebensgefährliche Krankheit handelte, wurde am Freitag bekanntgegeben. Das Gesundheitsamt hat das in diesem Fall vorgeschriebene Protokoll eingehalten  und Familienangehörigen, Kindern aus der gleichen Klasse sowie allen Personen, die mit dem Jungen in Kontakt waren, prophylaktische Medikamente verabreicht, um ein Ausbreiten der Krankheit zu verhindern. Die Eltern der Klassenkameraden wurden mit einem Rundschreiben informiert.

Gegen Meningitis werden Babys in den ersten Monaten geimpft, die Impfung wiederholt sich im Laufe des ersten Jahres. Ob der erkrankte Junge geimpft wurde, ist nicht bekannt. Allerdings biete die Impfung auch keinen hundertprozentigen Schutz gegen die Krankheit, betonten Experten gegenüber der Zeitung „Información“. Im Fall der Erkrankung verlaufe diese aber mit Impfung leichter. Kinderärzte betonen immer wieder die Notwendigkeit, Kindern die im Impfkalender aufgelisteten Impfungen verabreichen zu lassen.

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