Freigang für drei Tage

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Mari Carmen García 2009, noch vor ihrer Verurteilung. Foto: CBN-Archiv

Benejúzar– sw. Seit knapp zwei Jahren sitzt Mari Carmen García aus Benejúzar ihre Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren ab, nachdem sie den Mann getötet hatte, der 1998 ihre damals 13-jährige Tochter vergewaltigt hatte. Samstag durfte García ihren ersten, dreitägigen Freigang antreten. „Man muss dort gewesen sein, um zu sehen, wie hart es ist“, sagte sie der Zeitung „Información“ nach dem Verlassen der Haftanstalt von Villena. „Aushalten konnte ich es, weil ich weiß, was ich draußen habe.“ García nutzte die Zeit, um ihre vier Kinder und drei Enkel zu sehen. Ihre Verhaftung 2014 hatte in Spanien viel Aufmerksamkeit erregt. 20 Verbände forderten von der Zentralregierung vergeblich die Begnadigung der Mutter, die 2005 den Täter während seines Freigangs mit Benzin übergossen und angezündet hatte.

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