Front gegen Aqualia

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Los Baños de Mula zählt zu den Gebieten von besonderem geologischen Interesse. Foto: Carm

Dénia – ab. Die Gebühren der Wasserrechnungen von Dénias Wasserversorgungsfirma Aqualia ärgern Ángel Rebollar schon seit langem. Dann wurde der aus Madrid stammende Spanier, der seit zwölf Jahren in Dénia lebt, auf die Beschwerde einer Einwohnerin in der Facebook-Gruppe „Ciudad de Dénia“ aufmerksam. Die Frau publizierte eine Wasserrechnung und machte ihrem Ärger über die, wie auch sie meinte, exzessiven Gebühren Luft. „Als ich sah, wie viele Leute auf diese Veröffentlichung reagierten und wie groß offenbar die Verärgerung in Dénia über die Gebühren der Wasserrechnung ist, entschloss ich mich, eine Initiative zu starten“, berichtet der Madrilene.
Teurer als Madrid
Rebollar gründete die Bürgerplattform Dénia contra el negocio del Agua „Decona“ (Dénia gegen das Geschäft mit dem Wasser) und rief eine Unterschriftensammlung ins Leben. „Innerhalb von nur wenigen Wochen haben sich unserer Initiative über 700 Leute angeschlossen“, freut sich Rebollar, der außer einer Gebührensenkung auch erreichen will, dass Dénias Trinkwasserversorgung wieder allein von der Kommune verwaltet wird. „Es kann doch nicht sein, dass man pro Monat mit 17,50 Euro zur Kasse gebeten wird, auch wenn man keinen einzigen Tropfen Trinkwasser verbraucht hat“, empört sich Rebollar. In Dénia setze sich die Trinkwasserrechnung zu 90 Prozent aus Gebühren und zehn Prozent aus dem Verbrauch zusammen.

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