Gefährliche Rettung

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Blick vom Wellenbrecher. Foto: Ángel García

Guardamar – sw. Bisher ist die anstehende Umgestaltung von Guardamars Dünen vom Land und Rathaus als großes Naturschutzprojekt angekündigt, im Stile der legendären Rettung des Kiefernwaldes vor hundert Jahren durch Ingenieur Mira. Doch etwas anderes sagen Bewohner der Playa Babilonia.
In einem neuen Schreiben bringen sie das Waldsterben, das den neuen Eingriff notwendig macht, mit dem Wellenbrecher an der Flussmündung in Verbindung. Die 1994 falsch gebaute Struktur verhindere die natürliche Ablagerung von Sedimenten am Strand, sagt Anwohnersprecher Manuel López.

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1 KOMMENTAR

  1. Über die Pläne, den Kiefernwald abzuholzen und durch Büsche zu ersetzen, kann man nur den Kopf schütteln. Wer wirklich und aus welchen Motiven bringt einen solchen Irrsinn ins Gespräch und bezeichnet das als Plan? Welche Kompetenz haben diese Leute, die aus 100 Jahren Geschichte und Kampf gegen die Dünen nichts gelernt haben?

    Der Wellenbrecher, der heutzutage die Strömung an die Küste lenkt, ist sicherlich mit dem gleichen niedrigen Sachverstand gebaut worden, denn die Folgen waren ja von vornherein voraussehbar, wenn man zunächst einmal die natürlichen Strömungsverhältnisse untersucht hätte und Schlußfolgerungen daraus gezogen hätte. Hatte man das, oder ging es nur darum, ein neues Großprojekt durchzupeitschen?

    Zurück zum Kiefernwald: ein Einschlag der Bestandes würde ohne Zweifel die Windgeschwindigkeiten in Bodennähe erheblich steigern, so dass damit wieder die Hauptvorausetzung für Wanderdünen geschaffen würde. Dies nachträglich mit der Anpflanzung von Büschen verhindern zu wollen ist in Zeiten zunehmendem Wassermangels doch wohl doch wohl eher Phantasie.

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