Gerüchte um Oktoberfest-Umzug

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Das Gespräch zwischen CCC-Präsidentin Gaby Schäfer (r.) und Calps Bürgermeisterin Ana Sala steht noch aus. Foto: A. García

Calp – ms. In Calp brodelt die Gerüchteküche: Der Creativ Club Calpe (CCC) ziehe in Erwägung, das Oktoberfest nächstes Jahr statt am Peñón in La Nucía auszurichten, berichtete das Online-Portal „Calp Digital“. Konkrete Vereinbarungen gebe es nicht, dementierte CCC-Präsidentin Gaby Schäfer gegenüber der CBN, bestätigte aber, dass es „Angebote aus anderen Gemeinden“ gebe und „La Nucía verstärkt Interesse zeigt“.

In La Nucía wollte man die Gerüchte nicht bestätigen. Ausländerstadträtin Jessica Gommans, die im Zuge der Organisation des Internationalen Festivals im nächsten Jahr auch mit dem CCC in Kontakt ist, zeigte sich überrascht. Dass die Organisatoren des Calper Oktoberfests nicht zufrieden mit der aktuellen Situation seien, sei ihr aber bekannt.

Es ist nicht das erste Mal, dass der CCC Angebote aus anderen Orten erhält. „Die kriegen wir schon seit 20 Jahren, auch Benidorm und Terra Mítica hatten zum Beispiel angefragt“, erklärte Schäfer, betonte aber, dass bislang „nichts entschieden“ sei, sie wolle zunächst ein Gespräch mit dem Rathaus in Calp abwarten. Dass der CCC mit der Situation in Calp nicht zufrieden ist, ist kein Geheimnis. Immer wieder musste der deutsche Verein mit der Stadt über Veranstaltungsdatum und -ort für das Oktoberfest verhandeln. Die Baustelle, die just zum Oktoberfest in diesem Jahr in der Partida Gargasindi für Probleme bei der Zufahrt zum Festplatz sorgte, hatte die Unzufriedenheit beim CCC noch angeheizt. „Sicher ist, dass nach diesem Jahr etwas passieren muss“, so Schäfer.

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2 KOMMENTARE

  1. Man muß sich nicht alles gefallen lassen.
    Der Umgang der Stadtspitze mit dem CCC in Zusammenhang mit dem Oktoberfest
    wirkt schikanös.
    Wenn sich die Möglichkeit des Umziehens in eine andere Gemeinde als möglich erweist
    sollte diese Option nötigenfalls ernsthaft erwogen werden.

  2. Jammern auf höchstem Niveau !!
    Hier könnte doch mal Ross und Reiter genannt werden, was denn der CCC von der Stadt Calpe zur Förderung des Oktoberfest an Finanziellen und anderen Leistungen bekommt. Sicher ist das nicht so Wenig.
    Man sollte ja auch sehen das es noch andere Residenten Vereine in der Stadt gibt und die Stadt ja auch nur die Gelder Verteilen kann, die sie durch diese an Steuern einnimmt. Also so mehr sich als Residenten anmelden und Steuern abgeben, um so mehr hat die Stadt zum Verteilen.
    Aber mal allen Ernstes. Seit über 20 Jahren läuft das Oktoberfest nach einer Sache ab ( Zelt/Musik/Bier),da soll man sich ja nicht Wundern das die Besucher fern bleiben. Denn in einigen anderen Gemeinden wird ja das gleiche Gemacht.
    Wieso also nach Calpe zum Oktoberfest wenn man es vor der Haustür hat.
    Sicherlich könnte der Verein auch die Kosten für das Fest aus den Einnahmen dieses, durch Speisen und Getränkeverkauf, die Mieten der Schausteller sowie der Sponsorengelder bestreiten, wenn mann sich den Gegebenheiten anpasst.
    Dieses Jahr gab es sicherlich noch einen Bonbon obendrauf durch die Erdinger Brauerei, die ja den Konkurrenten Paulaner, aus dem Ring Verwiesen haben.
    Sollte aber der CCC einen Umzug für das Oktoberfest in Betracht ziehen, so sollte sich denn aber auch der Verein in CCCB ( Creativ Club Costa Blanca ) umbenennen.
    Durch die Änderung hätte man zb. die Möglichkeit den längsten Karnevalsumzug der Welt zu machen.
    Denia nach Pinar de la Horadada immer der 332 entlang, ca. 180 Km durch viele Orte die noch nie deutschen Karneval erleben konnten.

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