Gesund im Alter

0
312
Die Referenten: Peter Fitz, Harald Wolff, Moritz Tauschwitz, Christoph Meyer-Josten. Fotos: Ángel García

Dénia – sk. Kürzlich klagte ein junger Mann der CBN-Redaktion ein oft gehörtes Leid: Viele Jahre hatten seine Eltern Urlaub in Dénia gemacht und wollten sich dort niederzulassen. Vor wenigen Monaten verstarb dann sein Vater. Zu seiner Überraschung hielt seine 70-jährige Mutter aber am Vorhaben fest, an der Costa Blanca und 2.000 Kilometer von ihm entfernt ein neues Leben zu beginnen. Der Sohn wollte wissen, wie sie hier Anschluss finden kann. Ihn trieb auch die Gesundheit seiner Mutter um. Der rüstigen Dame ginge es heute und hoffentlich noch lange gut. Was aber, wenn gesundheitliche Probleme auftauchen und fortschreiten?
Der junge Mann hätte beim CBN-Forum „In guten Händen“ Antworten finden können.

Peter Fitz vom Fitness-Studio ClubFit gab vor 40 Zuhörern im Baleària-Zentrum im Hafen von Dénia seniorengerechte Tipps, wie man mit Sport die gesundheitliche Verfassung erheblich verbessern kann. Dr. Christoph Meyer-Josten von der Clínica Glorieta vertiefte das Thema gesunde Lebensweise und Gesundheitsvorsorge. Während Harald Wolff und Renate Trenkle-Wagner von der Pflegezentrale Möglichkeiten für Menschen aufzeigten, die auf Hilfestellungen oder Pflege angewiesen sind, gewährte Rechtsanwalt Dr. Moritz Tauschwitz einen Einblick ins spanische und deutsche Gesundheitswesen und ihre Leistungen.

Was die Zuhörer geben würden, wollte Peter Fitz wissen, für ein Produkt, das nicht nur das Risiko eines Herzinfarkts halbieren oder Leiden wie Diabetes, Übergewicht, Schlaflosigkeit oder Stress vermeiden helfen kann, sondern auch schöner, klüger, beweglicher und glücklicher machen würde. „Alles“, schallte es aus dem Publikum. Fitness heißt für den ClubFit-Leiter Peter Fitz dieses Zaubermittel, und jeder – unabhängig vom Alter – könne seine körperliche und geistige Verfassung verbessern.

„Ohne Bewegung ist Gesundheit nicht denkbar“, unterstrich Dr. Christoph Meyer-Josten die Bedeutung von Sport. Ebenso legte der Allgemeinmediziner den Zuhörern eine sportkardiologische Untersuchung ans Herz, um Herz-Kreislaufkrankheiten vorzubeugen. Ferner riet er zu einer ausgewogenen mediterranen Ernährung, Alkoholkonsum höchstens im „Genuss-Modus“ und bei Tabak nicht mal das.


Eine Horrorvorstellung für viele Senioren: Man rutscht unter der Dusche aus und kommt nicht mehr hoch. Und das Handy unerreichbar auf dem Nachttisch. Für diese Fälle hat Harald Wolff von Solvida ein Notrufsystem im Programm, mit dem man per Knopfdruck Hilfe holen kann. Eine warme Mahlzeit liefert sein Service Essen auf Rädern, und wer allein nicht mehr zurechtkommt, kann die Hausbetreuung in Anspruch nehmen. All dies stellte er einem Zentrum für Betreutes Wohnen wie Solvida oder dem Einzug in eine Seniorenresidenz voran. Wichtige Informationen über ambulante Pflege, Pflegegrad- und Geld steuerte Schwester Renate von der Pflegezentrale bei.


Die rechtliche Seite der Vorsorge beleuchtete Anwalt Dr. Moritz Tauschwitz von der Kanzlei Lozano Schindhelm. Dabei verglich er die spanische und deutsche öffentliche Krankenversicherung, sprach über Patientenverfügung, Testament und Vorsorgevollmacht. Auch private Krankenversicherungen flossen in die Veranstaltung ein.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.