Hochhäuser auf Giftmüll?

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Von wegen Landzunge: Beton-Festung wäre passender für La Manga. Foto: Archiv

Cartagena – mar. „Das ist eine echte Provokation.“ So kommentieren die Unterzeichner einer Protestresolution den Plan der Unternehmen Portmán Golf und Herjoespha zum Bau von 634 neuen Wohneinheiten, vorzugsweise in Hochhäusern, auf La Manga. Ihr Protest ist dabei in erster Linie an das Rathaus Cartagena gerichtet, das die Arbeiten genehmigt, obwohl die sich häufenden Überflutungen und die ökologische Katastrophe des Mar Menor verdeutlichen, dass die Region, zumal die Küste, keinen weiteren zementierten Quadratmeter vertrage.
Zum Protest schlossen sich Anwohnervereine mit Umweltgruppen und Parteien zusammen: Ecologistas en Acción, Unidas Podemos, Federación de Asociaciones de Vecinos de Cartagena y su Comarca, Plataforma Pacto por el Mar Menor, Fundación Sierra Minera, Anse, Greenpeace, Asociación de Vecinos Cobatillas y Jordanas und Procabo de Cabo de Palos. Sie repräsentieren zusammen Zigtausende Bewohner, die für eine Umkehr in der Landschafts- und Bauplanung kämpfen.

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