Hoffnung auf Schienen

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Auf diesem Weg zwischen den Lagunen lagen früher die Schienen nach San Isidro. Foto: Archiv

Torrevieja – mar. Torreviejas Bürgermeister, José Manuel Dolón (Los Verdes), ist der spanischen Regierung in Madrid offenbar erfolgreich auf die Nerven gegangen. Mit mehreren Schreiben hatte er das Verkehrsministerium im vergangenen Jahr, vor allem seit Sozialist Pedro Sánchez am Ruder war, bombardiert und auf die Einhaltung einer vor drei Jahren getroffenen Abmachung gepocht: Spaniens Regierung solle die zugesagte Projektstudie für die Wiederbelebung eines Eisenbahnanschlusses für Torrevieja an das Renfe-Netz endlich durchführen. Dafür hat er jetzt die Zusage aus dem Ministerium bekommen, immerhin von einem Staatssekretär.
Projekt für ganze Vega Baja
Dabei geht es nicht nur um die Kosten für die Studie von fast 570.000 Euro, sondern vor allem um den Willen Madrids. Torrevieja sei „eine der ganz wenigen Städte mit über 85.000 Einwohnern“, die nicht (mehr) am Eisenbahnnetz hängen. Aktuelle Zahlen des Nationalen Statistikinstituts (INE) belegen allerdings, dass Torrevieja aktuell nur noch rund 82.500 Einwohner hat (siehe Seite 7).

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