Illegale Zucht aufgeflogen

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Die Samojeden, rechts ein Kadaver in einem Müllsack. Foto: Guardia Civil

Sax/Mazarrón – mar. Die Naturschutzeinheit der Guardia Civil, Seprona, ermittelt gegen zwei Männer einer sich als Tierschutzverein ausgebenden Organisation wegen des Verdachts des illegalen Tierhandels und der Tierquälerei. Bei Inspektionen auf Fincas im alicantinischen Sax und in Mazarrón in Murcia wurden laut Polizei „schwerwiegende Mängel“ festgestellt, die „auf ein illegales Netzwerk zu Zucht und Verkauf von Hunden der Rasse Samojede deuten würden.
Der Assoziation fehlte sämtliche Dokumentation, die für ihre Tätigkeit vorgeschrieben ist, außerdem stellten die Beamten katastrophale hygienische Bedingungen auf den Anwesen fest. Fast alle der in überfüllten Käfigen gehaltenen rund 40 Hunde waren krank, die meisten litten an Leishmaniose, nur vier Tiere wurden ohne Symptome vorgefunden. Alle Tiere wurden in tierärztliche Betreuung übergeben.

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