Im Reich der Flamingos

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Geschichten, die das Salz erzählt: ein kleiner Besucher beim Beobachten. Foto: Stefan Wieczorek

Wie man in Spanien für eine Arbeit ausgezahlt wird? In Salz. Zumindest vom lateinischen Wort her: salario. Wie bedeutend das „weiße Gold“ für viele Kulturen war und ist, als Konservierungs- oder Heilmittel, schildert eindrucksvoll das Salzmuseum von Santa Pola.
Dass es sich bei dem unscheinbaren Gebäude vor den Salinen um eine alte Salzfabrik handelt, zeigt die Ausstattung im Inneren. Mühlen, Kräne, auf alten Schienen ein Waggon. Davor hängt ein Joch, in das sich Besucher für Spaßfotos einspannen können.
Die Besichtigung kommt einer Reise zu den Ursprüngen der Salzgewinnung an der alicantinischen Küste gleich. Die, erklärt Museumsführer Manuel Blasco, liegen wohl in der Bronzezeit. Bewohner des Cabezo Redondo, nahe des heutigen Villena, entdeckten das Salz als Mittel, um Fleisch unbeschadet zu exportieren.

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