Immer aufgelöster

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Fotoalbum oder Bilderbuch: Hofmann gibt Menschen das Werkzeug, aus Bildern von Lebensmomenten wahre Kunstwerke zu schaffen. Fotos: Hofmann

Paterna – sw. Als Nikolaus Kopernikus vor 500 Jahren entdeckte, dass sich nicht alles um die Erde dreht, wie damals jeder dachte, behielt er das bis zu seinem Todesjahr für sich. Zu klar war ihm, welche Folgen der Fund für die gesellschaftliche Ordnung – und für ihn selbst – haben konnte. Es war nicht die letzte kopernikanische Wende. Eine weitere stellte das Leben von Carlos Hofmann aus Valencia auf den Kopf. Aus einem kleinen Buchdrucker wurde in Spanien ein ganz großer Name.
Aus den Wolken geholt
Wer an Weihnachten originell sein will, sollte sich ein Album für Fotos wünschen, also eines, in das die zuvor Stück für Stück ausgedruckten Bilder mit Sorgfalt einsortiert wurden. Das taten vor zehn oder mehr Jahren vielleicht noch viele – heute greifen die meisten auf fast nichts anderes zurück als auf „Hofmann“. In Spanien hat das Wort sich so im Wortschatz festgesetzt wie das „Googeln“ im Deutschen.
Hofmann ist der Name der Firma aus Paterna in der Nähe von Valencia, die in Spanien mit Abstand die meisten Alben aus digitalen Fotos herstellt. Nähert sich das Jahresende, schafft die Stätte Rekorde von 20.000 Stück oder mehr am Tag. Pro Jahr entstehen über eine Million Hofmann-Alben.

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