Immer wieder 112

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Rettungseinsatz im Palmeral in Orihuela. Foto: Ortspolizei Orihuela

Valencia – sw. Wegen des Hochwassers nach dem extremen Gewitter (Dana) übernachten am Montagabend noch 329 Menschen in größeren Notunterkünften in Orihuela, Catral, Crevillent und Almoradí. Dies meldet das Koordinationszentrum der Notdienste in Valencia. Die regionale Notrufnummer 112 habe ab dem 9. September um 24 Uhr bis zum 16. September um 2 Uhr 9.500 Anrufe erhalten, die sich auf 7.150 durch Dana bewirkte Notfälle bezogen. Von 6.900 Anrufen aus der Provinz Alicante kamen 4.650 aus der Vega Baja. Die Notunterkünfte befinden sich in den Schulen Colegio Azorín und Antonio Sequeros in Catral und Almoradí, im Pavillon Félix Candela in Crevillent und im historischen Priesterseminar auf dem Berg San Miguel.

Wer noch mit Spenden helfen will, informiere sich am besten beim Rathaus der betroffenen Gemeinden. Die Notlagen variieren in den Vega-Baja-Orten sehr. Das Rathaus Orihuela meldet, dass Lebensmittelspenden hier nicht mehr notwendig seien, sondern nun Schulzeug, Hygieneprodukte und Werkzeug zum Reinigen (von Besen über Eimer bis Schaufeln) gebraucht würden.

Ferner informiert Orihuela Bürger, die Sachschäden davongetragen haben und versichert sind, dass sie innerhalb von sieben Tagen seit die Schäden erfolgt sind, diese direkt bei der Versicherung oder über das Portal www.consorseguros.es (Telefon 900 222 665) zu melden haben. Es sei wichtig, so viele Beweise (Fotos, Videos, Kaufbelege,…) wie möglich zu bewahren. Bei Fragen kann man von 8 bis 15 Uhr unter der Nummer 965 306 645 oder 966 738 044 oder direkt in der Calle Soleres 6 das Amt für Bürgerbeteiligung kontaktieren.

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