In alten Kellern

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Josefina Jover (vorne) und ihre Nichte Noemi Puchol füllen Wein aus den Fässern ab. Foto: Ángel García

Agost – ann. Die Familie Jover hat gut daran getan, ein wuchtiges altes Weinfass in den Hofeingang an der Durchgangsstraße von Agost zu hieven. Im Vorbeilaufen würde man sonst kaum vermuten, dass sich hinter der modernen Hausfassade eine alte Bodega verbirgt, die 1939 in den Besitz der Familie gelangte – dank einer kuriosen Geschichte.
„Im Bürgerkrieg sagte jemand zu meinem Großvater, er solle zusehen, kein Geld zu besitzen und stattdessen Weintrub kaufen“, erzählt Josefina Jover Castelló, die die Bodega heute zusammen mit ihrer Schwester Margarita und ihrer Nichte Noemi Puchol führt. Der Großvater, Antonio Jover, hörte auf den guten Rat und investierte sein ganzes Geld in den Bodensatz, der bei der Gärung von Wein entsteht und der Herstellung von Hefebrand dient, und auf Spanisch „heces del vino“ genannt wird.

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