„Informationsmangel schürt Zweifel“

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Die Kanalisationsarbeiten sorgten für viel Ärger. Foto: A. García

Dénia – ab. Von Anfang an sorgten in Dénia die Kanalisationsarbeiten am Montgó für Ärger. Das mit elf Millionen Euro veranschlagte Projekt kam ein ums andere Mal ins Stocken. Das Unternehmen Acrión-Cantera del Vértice, das Ende 2010 vom Wasserwirtsachaftsamt des Júcar (CHJ) – dieses untersteht dem Umweltministerium – unter Vertrag genommen worden war, zerstörte ganze Straßenabschnitte und meldete schließlich Konkurs an. Auch neun Jahre später sind die Sickergruben noch längst nicht versiegt. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) hat nach den Kommunalwahlen Stadtrat Mario Vidal (Gent de Dénia) damit beauftragt, die Anschlüsse der Haushalte an das Abwassernetz voranzutreiben.

CBN: Herr Vidal, es kommt nicht von ungefähr, dass Sie mit der Kanalisationsproblematik betraut worden sind. Sie gelten als Kenner des Montgó-Gebiets.
Mario Vidal: Ich kenne mich auf dem Montgó besser aus als in meinem Wohnzimmer. Allein durch meine langjährige Tätigkeit in der Eigentümervereinigung Veïns del Montgó.

Wird momentan an der Kanalisation gearbeitet?
Nein, die Arbeiten ruhen seit Anfang des Jahres.

Wieviele Hauptsammler sind inzwischen verlegt worden?
Von den vorgesehenen 14 Hauptsammlern sind sieben verlegt worden. Noch nicht verlegt wurden die im Gebiet zwischen dem Carrer de Cadireta del Pastor bis Las Rotas.
Haben Sie sich schon einen Überblick über die Gesamtsituation verschafft?
Bislang habe ich noch keine Einsicht in die Projektpläne nehmen können. Dazu bedarf es zunächst der Einberufung der Wasserausschusses, was Bürgermeister Vicent Grimalt veranlasst hat. Er wird in Kürze zusammenkommen.

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