Insel ohne Wassersport

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Der Bootsverkehr vor Tabarca soll eingeschränkt werden, Das sorgt vor allem in Santa Pola für Empörung. Foto: CBN

Alicante – sk. Der Schutz der Gewässer vor Tabarca bleibt umstritten. Über 50 Unternehmer, Bootseigner und Wassersportler wollen gegen die Anordnung des Ministeriums für Fischerei und Landwirtschaft klagen, gemäß der keine Schiffe vor Tabarca mehr ankern und keine Jetski in die Gewässer der Insel vor Alicante mehr einfahren dürfen. Die Wassersportler haben am Samstag beschlossen, gemeinsam gegen diese verordnete Sperrung der Insel vorzugehen. Die Empörung gegen die am 8. Februar inkraft getretene Anordnung ist vor allem in Santa Pola groß. Der Gastronomiesektor, Sportangler, Wassersportler – alle laufen Sturm. Hinzu kommt, dass die Anordnung selbst für Verwirrung sorgt. Das Rathaus Santa Pola etwa meint, es hätte sich gar nicht viel geändert und die Anordnung beziehe sich auf die äußeren, von der spanischen Küste abgewandten Gewässer. Das sehen jedoch staatliche Stellen anders. So betonte Isabel Artime, Generaldirektorin für Fischebestände, “das Verbot für Jetski betrifft nicht nur das Reservat Bajo de la Llosa, sondern das ganze maritime Schutzgebiet der Insel.” Das Gleich gelte für Ankern.

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