Jagdhund unter Wölfen

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Sánchez Santonja lässt einen kleinen Messebesucher aufsatteln. Foto: Stefan Wieczorek

Elche – sw. Suzuki, Harley, Yamaha, BMW: das Rennen um Verkäufe machen auf der IFA-Motorradmesse die Großen unter sich aus. Entsprechend rasant geht’s zu um die tausend ausgestellten Zweiräder. Bei einer Marke herrscht aber familiäre Stimmung. Der Verkäufer scherzt in einem Pulk mit zwei Ortspolizisten. Waschechte Elcher sind José Sánchez Santonja und seine Marke Setter. In den 60ern waren die kultigen Bikes der Firma mit dem Jagdhund im Logo nicht nur in der Palmenstadt verbreitet. Sánchez ist der Großneffe des Firmengründers und war lange Zeit einfach Setter-Fan und -Chronist.
Lieber ein Schluck Wein
2018 ergriff er die Chance, die Marke mit dem neuen Modell Fenix 125 wiederzubeleben. Jedoch nicht mehr mit reiner Elcher Produktion, sondern mit einer Fabrik in China. Für Originalität sollte das Design mit einer Vielzahl an wählbaren Elementen sorgen. „Das hier mit breiten Reifen, Led-Lampe und Digitalzähler ist das neueste“, zeigt Sánchez ein schwarzes Motorrad.

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