Katerstimmung nach dem Sommer

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Nur schleppend gehen die Arbeiten an der Plaza Archiduque Carlos voran. Foto: Ángel García

Dénia – at. Der Denianer Sommer war hart. Nicht nur für die von Bauarbeiten bedrängten Geschäftsleute in Straßen wie der Calle la Mar. Auch am ehemaligen Busbahnhof auf der Plaza Archiduque Carlos ist es noch laut und dreckig. Das muss es wohl sein, damit es irgendwann schön wird, mit einem netten Platz mitten in der Stadt.
Trotzdem: Vor allem auf der Seite, auf der die Geschäfte seit Juni nur mittels kleiner, zum Teil wackeliger Metallstege zu erreichen sind und der Fußweg vorübergehend ganz verschwunden ist, versteht man vieles an diesen Bauarbeiten nicht. „Warum haben sie gerade kurz vor der Hochsaison angefangen?“, fragt Paul Stocker. Seine deutsche Bäckerei habe in den vergangenen zwei Monaten 50 bis 60 Prozent Einnahme-Einbußen gemacht. „Dabei brauchen wir den Sommer so sehr“, sagt er. Doch in den Monaten, in denen sich sonst schon kurz vor Geschäftsöffnung am Morgen Schlangen bildeten, habe es, so Verkäuferin Aida, „keinen einzigen Touristen gegeben“. Nachmittags hat Stocker vorläufig ganz zugemacht.

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