Keine Preiselbeeren für Benissa

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Plötzlich verstorben: Cranberries-Sängerin Dolores O’Riordan. Foto: dpa

Benissa – sk. Mit der 1990er- Hymne „Zombie“ schrieb die am Montag plötzlich im Alter von 46 Jahren verstorbene Cranberries-Sängerin Dolores O’Riordan Musikgeschichte. Die zierliche Irin mit der gewaltigen Stimme hatte es vor Jahren nach Benissa verschlagen. Dort kaufte die Bandleaderin nach Berichten der Internetzeitung „La Marina Plaza“ ein Anwesen und wollte 1998 sogar ein Bauvorhaben für 20 Villen vor allem für ihre Freunde am Tossal del Tender im Gebiet von Pedramala realisieren.
Ihr PAI-Erschließungsplan fand die Unterstützung des damals amtierenden Bürgermeisters Juan Roselló (PP), 2003 wurde das vier Hektar große Areal als bebaubar in den Flächennutzungsplan aufgenommen und 2009 von den Sacharbeitern des Rathauses Benissa befürwortet.
Das Projekt scheiterte jedoch, als das Oberlandesgericht 2013 Benissas gesamten Flächennutzungsplan ablehnte. Dies hatte zur Folge, dass das Areal wieder als Agrarland ausgewiesen wurde.

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