Kleine Revolution gegen Dénia

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Geschmückte Balkons: Jesús Pobre feiert die Teilunabhängigkeit. Foto: Ángel García

Jesús Pobre – se. Vor 20 Jahren erlangte Jesús Pobre die Teilunabhängigkeit von Dénia. „Der Kampf dafür hat das Dorf zusammengeschweißt und damit vieles möglich gemacht, das uns heute auszeichnet – wie zum Beispiel den Markt im Riurau-Bogengang“, sagt Andreu Costa. Vor zwei Jahrzehnten gehörte er zur Keimzelle der kleinen Revolution gegen die Mutterstadt, dem Anwohnerverein Veïns y Veïnes de Jesús Pobre.
„Damals ernannte Dénias Rathaus unseren Dorfbürgermeister völlig willkürlich. Das ging nicht gut. Das Dorf wurde sehr vernachlässigt“, berichtet er. Wie groß die Unzufriedenheit war, zeigte der Zulauf zum Anwohnerverein, in dem über 200 von insgesamt 600 Einwohner saßen, und der sich zu einer Art Ersatzrathaus entwickelte. „Die Veïns organisierten zum Beispiel alle Kulturveranstaltungen, halfen bei sozialen Notlagen und vor allem kämpften sie in Dénia für die Interessen des Dorfes – auch mit Hilfe der Presse.“

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