Krokodil und Schlange als Nachbarn

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Ein Stumpfkrokodil zählte auch zu den Bewohnern. Foto: Guardia Civil

Alicante – ann. Ein Schlangennest im wahrsten Sinne des Wortes hat die Umweltbrigade der Guardia Civil, Seprona, vergangene Woche in einem Einfamilienhaus in Alicante ausgehoben. Dessen Bewohner, ein 36-jähriger Spanier, betrieb eine richtige Reptilienzucht.

Die Beamten beschlagnahmten rund 40 Tiere, darunter eine vier Meter lange Anaconda, 26 Pythons von bis zu drei Metern Länge sowie Kaimane, ein Stumpfkrokodil und einen Waran. In einem angrenzenden Gebäude züchtete der Besitzer außerdem Nagetiere, um die Reptilien damit zu füttern.

Alle gefundenen Arten stehen unter internationalem Schutz, waren jedoch nicht bei der entsprechenden Behörde registriert. Der Besitzer konnte zudem weder die notwendige Versicherung für die Haltung gefährlicher Arten, noch einen Züchterschein oder die Lizenz als zoologisches Zentrum vorweisen, die garantieren soll, dass die Anlagen die Sicherheits- und Hygienevorschriften erfüllen.

Der 36-Jährige muss sich jetzt wegen verschiedener verwaltungsrechtlicher Verstöße sowie möglicherweise wegen des Handels mit exotischen Arten verantworten.

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