Kurz aber heftig

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Innerhalb weniger Minuten standen die Straßen wie hier in Las Rotas in Dénia unter Wasser. Foto: Stephan Kippes

Dénia/Jávea – ab. Ein kurzes aber extrem heftiges Gewitter ging am vergangenen Samstag, 18. August, über dem Norden der Costa Blanca herunter. Binnen weniger Minuten standen ganze Straßenzüge unter Wasser. Am stärksten waren Dénia und Jávea betroffen. In Jávea meldete der valencianische Wetterdienst Avame Niederschlagsmengen von 100 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 90 Minuten, während die Wetterstation am Montgó 120 Liter pro Quadratmeter registrierte.

Der niederprasselnde Regen verwandelte in kürzester Zeit Landstraßen in Flusslandschaften, aber auch innerhalb der Ortschaften stieg der Wasserpegel so stark an, dass Autos liegen blieben und Menschen zum Teil kniehoch durch das Wasser wateten. Besonders ernst war die Situation in Jávea. Dort wurden zahlreiche Straßen im Arenal-Bezirk vorübergehend von der Polizei gesperrt und erst wieder geöffnet, nachdem Mitarbeiter der Gemeinde das Wasser abgepumpt hatten. Es gingen zahlreiche Anrufe aus Jávea und Dénia unter der Notrufnummer 112 ein. Feuerwehr und Ortspolizei mussten in dem Gebiet mehreren Autofahrern, die festsaßen, zu Hilfe eilen.

Auch in Dénia hieß es zeitweise Land unter. Dort fielen innerhalb von zehn Minuten über 17 Liter, was verschiedene Bezirke der Stadt zeitweise lahmlegte.

 

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