Llíbers blühende Straße

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Carl Gill entfernt verwelkte Blätter, gießt seine Blumen und spricht mit ihnen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Foto: Ángel García

Llíber – at. Wie all die Blumen heißen, die vor seinem Haus prächtig blühen, weiß Carl Gill nicht. „Ich bin kein Gärtner“, sagt er und knickt einige vertrocknete Blüten ab. Er ist kein Gärtner, aber einen grünen Daumen hat der Engländer, der seit 15 Jahren in Llíber lebt, auf jeden Fall. Die Calle La Paz gleicht einem Garten. Blumentopf reiht sich an Blumentopf, sie stehen auf Paletten, Stühlen oder einfach auf dem Boden, andere hängen an Fenstergittern und Balkonen. Ein großer Teil der Pflanzen steht vor dem Haus von Gill, aber auch die auf der anderen Straßenseite hat er unter seine Fittiche genommen.
Der Rest der Nachbarn macht mit, und mit vereinten Gartenkräften ist Llíbers Calle La Paz zu einer Touristenattraktion geworden. „Die Straße wird sogar in der Zeitschrift einer britischen Fluggesellschaft erwähnt. Die Autos, die durchs Ortszentrum fahren, halten an der Ecke an und schauen hinein, manchmal wird hinter ihnen ganz schön gehupt“, sagt er. Nicht selten begegne er beim Verlassen seines Hauses fotografierenden Passanten.

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