Löcher in den Netzen

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Zwischen Klimawandel und Tourismus: Fischerboot an der Küste Guardamars. Foto: Rathaus

Guardamar del Segura – sw. Immer weniger geht bei den Fischern in Guardamar ins Netz. Der Grund, klagen sie, sei die Wärme des Meereswassers an der Küste. Die, im Zusammenhang mit den seit Jahren fehlenden Sedimenten aus dem Fluss Segura, bietet Bedingungen, die einer nicht erwünschten Art genehm sind: der amerikanischen Blaukrabbe. Die zappelt immer häufiger in den Fischernetzen – und zerschneidet sie mit ihren kräftigen Scheren.
Im Winter, erklärt der Vorsitzende der Fischervereinigung, Diego Amorós in „El Mundo“, lauere der Cangrejo azul americano an der Flussmündung, fresse nicht nur kleine Fische, Weichtiere und Algen, sondern auch Larven der örtlichen Spezialität Llagostí, Riesengarnele. „Wir versuchen, die Krabbe mit Fallen aufzuhalten – aber ohne gute Resultate“, so Amorós.

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