Ausfälle bei Ryanair

0
1827
Wochenlang sollen Ryanair-Flüge ausfallen. Foto: CBN-Archiv

Dublin/Alicante – sw. Plötzliche Flugausfälle bei Ryanair haben am Freitag, 15. September, an mehreren europäischen Flughäfen für Ärger unter nicht gestarteten Passagieren gesorgt. Den Umstand begründete die Airline der irischen „Irish Times“ zufolge damit, dass sie die zuletzt wegen Streiks und schlechter Witterung eingebüßte Pünktlichkeit ihrer Flieger wieder verbessern und den Urlaubsanspruch ihrer Mitarbeiter einlösen müsse.

Diese Erklärung gab Ryanair wohlgemerkt erst am Freitagabend durch, als bereits viele Passagiere stundenlang auf ihren Abflug warten. Verwirrend war offenbar die Art und Weise, wie die Information an den Flughäfen durchgegeben wurde. Am Flughafen Niederrhein-Weeze zum Beispiel wurde Zeugen zufolge eine Verspätung von einigen Minuten für den Flug nach Alicante gemeldet, die dann immer länger wurde, bis der Flug ganz abgesagt wurde.

Am Freitag und Samstag ist der Flughafen Alicante laut  „Irish Times“ zudem mit abgesagten Flügen aus und nach Manchester sowie Stockholm betroffen. Auch die Flüge aus Berlin nach Madrid und Porto sowie aus Frankfurt nach Malaga und jeweils umgekehrt sind offenbar an beiden Tagen spontan abgesagt worden.

Doch damit nicht genug: Wie es weiter heißt, wird Ryanair nun sechs Wochen lang bis zu 50 Flüge täglich aus den genannten Gründen absagen. „Ryanair entschuldigt sich aufrichtig für die Unannehmlichkeit“, wird Firmensprecher Robin Kiely zitiert. „Kunden werden direkt über diese geringe Anzahl von Ausfällen kontaktiert und ihnen werden alternative Flüge oder komplette Rückzahlungen angeboten.“

Auf der Ryanair-Webseite hingegen fehlte noch am späten Freitagabend eine Auskunft zu den jüngsten Ausfällen. Die letzte Information über ausgefallene Flüge ist vom 12. September und betrifft den Fluglotsenstreik in Frankreich am Dienstag.

Mehr in der Printausgabe

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.