Material der Himmelspforte

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Auf dieser Wand im „El Cau“ sind die Basilika, der Stadtpark und rechts der Misteri-Granatapfel verewigt. Foto: Ángel García

Elche – sw. Wäre Elche die Welt, wüsste man, wo sie erschaffen wurde. Gleich zwei Stellen sind zu nennen, eine nördlich, eine südlich der Stadt. Im Norden da, wo Mariano Ros seinen bunten Skulpturgarten „El Cau“ in den Fels schlug. Vor zwei Jahren starb der Eigenbrötler, der ein skurriles wie berührendes Testament hinterließ. Für seine Stadt bildete er ihre Symbole ab, von der Schuhindustrie über Palmen bis zum Misteri, dem Weltkulturerbe, das nun aufgeführt wird (siehe Fiestas, Seite 60).
Darunter mischte er liebe Menschen seines Lebens. Ros’ erste Figur im „El Cau“ war aber keine Widmung an die Familie, sondern an diejenigen, die auf diesem Gelände Jahrhunderte vor ihm schufteten: Steinmetzen, die Steine für den Bau der alten Stadt hackten.

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