Miserable bauliche Zustände

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Foto: Ángel García

Dénia – yw. Das Tierheim für Katzen, Aldea Felina, in Dénia platzt aus allen Nähten. Die etwa 30 freiwilligen Mitarbeiter, die auch aus Deutschland und der Schweiz kommen, betreuen aktuell 127 Katzen, davon 82 direkt im Heim. „Wir stehen kurz vor dem Kollaps“, so beschreibt es Tierärztin und Vereinsvorsitzende Luisa Rico. „Wir können momentan keine weiteren Tiere aufnehmen“. Das Tierheim wird seit 2001 von Ehrenamtlichen geführt und kümmert sich um die Straßenkolonien und ausgesetzten Hauskatzen in Jesús Pobre, La Xara, Dénia und Els Poblets. Ziel ist, vor allem die Haustiere von der Straße wegzuholen.
Rico bittet um Einsicht: „Oft setzen Katzenbesitzer ihre Tiere einfach irgendwo aus, in Müllcontainern oder Kartons. Viele Katzen sind nicht sterilisiert. Eine Katze kann bis zu dreimal im Jahr bis zu acht Babys bekommen. Und die Neugeborenen sind nach sechs Monaten wieder geschlechtsreif.“ Es ist ein Teufelskreis. Aldea Felina versucht sich bestmöglich um die Tiere zu kümmern, aber das ist teuer.

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