Mutmaßliche Erpresser verhaftet

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Die Nationalpolizei konnte die Täter letztendlich stellen. Foto: CBN-Archiv

Benidorm/Alicante – ds. Beamte der Nationalpolizei haben laut Angaben der Zeitung Información fünf Männer verhaftet, die beschuldigt werden, einen Geschäftsmann aus Alicante angeblich durch Zwang, Drohungen und Verletzungen erpresst zu haben, vermutlich wegen Schulden in Höhe von 7.000 Euro. Diese seien durch ein mögliches Missverständnis entstanden: offenbar aufgrund von Kosten, die aus dem Kauf von zwei Immobilien entstanden sind. Seitdem soll der Geschäftsmann Telefonanrufe und Drohbotschaften des Verkäufers der Immobilie erhalten haben, sowie von einer weiteren Person, die die Zahlung des Geldes forderte.

Am Nachmittag des 8. April schließlich, fingen vier Männer das Opfer an seiner Haustür ab, prügelten mehrere Male auf ihn ein und drohten ihn zu töten, wenn er den angeblich geschuldeten Betrag nicht zahle. Nach den Schlägen und Drohungen wurde der Geschäftsmann für den nächsten Tag zu einer Tankstelle geordert, um dort die Zahlung, die sich mittlerweile schon auf 30.000 Euro belief, leisten zu können.

Als die Polizei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt wurde, konnte eine Spezialeinheit in Zusammenarbeit mit Agenten der Präventions- und Reaktionseinheit aus Benidorm (UPR), die fünf mutmaßlichen Täter schlussendlich stellen. Die Beamten führten außerdem zwei Hausdurchsuchungen in Benidorm und Polop durch, wo sie unter anderem eine Eisenstange vorfanden, mit dem das Opfer angeblich bedroht wurde.

Die fünf Häftlinge kubanischer und spanischer Nationalität im Alter zwischen 21 und 64 Jahren wurden nach deren Aussagen an das Bezirksgericht von Villajoyosa verwiesen.

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