Mutmaßlicher Mörder gefasst

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Schweigeminute vor dem Rathaus von Madrid für die ermordete 48-jährige Chirurgin. Foto: Rathaus Madrid

Madrid – ann. Dank der Mithilfe von Bürgern und obwohl er sein Aussehen verändert hatte, ist am Montagabend der mutmaßliche Mörder einer 48-jährigen Chirurgin aus Madrid festgenommen worden, gibt die Nationalpolizei über Twitter bekannt. Nach ihm war vier Tage gefahndet worden. Der 43-jährige aus Ibi (Alicante) soll seine aktuelle Lebensgefährtin am vergangenen Donnerstag in Madrid ermordet haben. Die Frau hinterlässt einen neunjährigen Sohn aus einer früheren Beziehung.

Laut Presseberichten soll auch die Ex-Frau des 43-Jährigen am 16. August Anzeige bei der Nationalpolizei in Alicante erstattet haben, da sie ebenfalls am Vorabend per WhatsApp Morddrohungen erhalten hatte. Diese hätten sich gegen die beiden gemeinsamen Kinder gerichtet, heißt es. Von der Bluttat in Madrid wusste die Ex-Frau zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Als die Nationalpolizei feststellte, dass es sich um den gesuchten Mann aus Ibi handelte, stellte sie die Frau und die beiden Kinder unter extremen Polizeischutz, bis der Täter verhaftet war. Wie es aus Ermittlerkreisen heißt, hatte sich die Frau aus Alicante 2016 von dem Mann getrennt, da der Gesuchte in der Ehe immer wieder gewalttätig geworden war.

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