Nach dem Schnee die Sintflut

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Auf vielen Straßen, wie hier auf der AP-7, kam es zu Verkehrsbehinderungen. Foto: Stephan Kippes

Alicante – sk/ms. Die Kältewelle hält die Costa Blanca in Atem. Nach den heftigen Schneefällen vom Mittwoch folgten am Donnerstag vielerorts Gewitter, Dauerregen, Stromausfälle und bis zu drei Meter hohe Wellen. Die spanische Presse sprach gar von einer Gota fría und verwies auf das Zusammenspiel von Meerestemperaturen von 19 Grad und Kaltfrontgebieten in 5.000 Metern Höhe von Minus 35 Grand.

Dénia registrierte am Donnerstagmorgen Windböen von 70 Stundenkilometern, über Benitachell fegte der Sturm mit 60 Stundenkilometern. Die Ortspolizei sperrte die Zufahrt zur Cala Moraig. Auch bei Niederschlagsmengen markierte die Marina Alta in den frühen Morgenstunden des Donnerstag Höchstwerte in ganz Spanien. So gingen in Parcent 25,2 Liter auf den Quadratmeter, Jávea 24, Dénia 21, Benissa 20, Pego 18,6 und Jávea 18,4 Liter nieder. In Calp hagelte es.

Vielerorts fiel am Mittwoch und Donnerstag der Schulunterricht aus, etliche Landstraßen in der Provinz Alicante mussten gesperrt werden, darunter die CV-770 in Villajoyosa. In Torrevieja fielen binnen zwei Tagen 40 Liter pro Quadratmeter.

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