Nachlass für die Umwelt

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Bárbara Crespi Ramos wirbt an der Costa Blanca für das Testament für die Natur. Foto: Melanie Strauß

L’Alfàs del Pi – ms. Ein Testament zugunsten der Umwelt? Die Initiative der Naturschutzorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) wirkt in Zeiten von Greta Thunberg und erschreckenden UN-Berichten zur Umweltzerstörung durch den Menschen fast wie eine logische Konsequenz. Der spanische Ableger der Organisation mit dem Panda hofft nun auf das Umweltbewusstsein ausländischer Residenten und hat Rathäuser in Calp, L’Alfàs del Pi oder Altea kontaktiert, um das Projekt „Testament für die Natur“ unter den älteren Einwohnern der Costa Blanca zu promoten.

„In den Niederlanden oder Großbritannien kommt die Initiative gut an und wir haben festgestellt, dass viele Ausländer dem Thema Nachlass für den Umweltschutz viel offener gegenüber stehen als so mancher Spanier“, erklärt Koordinatorin Bárbara Crespi Ramos. Das liege zum einen daran, dass generell weniger Spanier ein Testament verfassen als so mancher Deutscher oder Brite, und zum anderen daran, dass das Thema Umweltschutz hierzulande „noch ausbaufähig“ sei.

Die Idee: Das Erbe, oder ein Teil davon, werden der Umweltschutzorganisation vermacht. Ein ziemlich selbstloses Unterfangen, das aber immer mehr – besonders kinderlose oder verwitwete – Menschen in Erwägung ziehen, versichert Crespi. 600 bis 700 Informationsanfragen zum Thema Umwelt-Testament beantworte die spanische WWF pro Jahr, nicht alle spenden dann aber tatsächlich.

Mehr Info unter: https://www.wwf.es/colabora/herencias_y_legados/erbe/

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