Neues Leben in alte Burg

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Wahrzeichen mit viel Potential. Den traumhaften Blick gibt es schon heute. Foto: Archiv

Guardamar – mar. Die Stadtverwaltung von Guardamar hatte bereits im Mai 2018 angekündigt, dass „in diesem Moment“ die dringlichsten Arbeiten für die Wiederherstellung des über Stadt und Meer thronenden Castillo beginnen würden. In 18 Monaten sollten zunächst bröckelndes Mauerwerk gesichert und die Gehwege verbessert werden, vor allem durch Absturzsicherungen. Doch Amts- und Vertragswege sind bekanntlich verschlungen, bis heute wurde noch nicht einmal eine Firma unter Vertrag genommen.
Zuerst Notsicherung
Das kann sich jetzt ändern, da das Rathaus beim jüngsten Plenum 1,2 Millionen Euro freigab, um „unsere Burg wieder in einen ansehnlichen Besuchermagneten“ und nicht weniger als eine „Referenz für die ganze Provinz“ zu verwandeln. Bis 7. Februar läuft die Ausschreibung für die erste Stufe der Arbeiten, die zuvorderst nur den Bestand eines der wenigen größeren historischen Kulturdenkmäler des Kreises Vega Baja retten sollen. Im Budget ebenfalls enthalten sind die Anschaffung von Schattenspendern, Bänken, einer Videoüberwachung und Außenbeleuchtung für das 12.000 Quadratmeter-Areal.

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