Neugieriger Blick in den Schacht

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Den Wasserrad-Schacht würde Alicia Luján gerne der Öffentlichkeit zeigen. Foto: Ángel García

Wer die Promenade am Calper Arenal-Strand entlangschlendert, stößt unweigerlich auf die Ausgrabungsstätte Baños de la Reina. Selbst jetzt im Oktober, wenn die meisten Touristen längst weg sind, spähen neugierige Spaziergänger durch den Maschendrahtzaun, hinter dem die Reste der römischen Siedlung aus dem 1. bis 7. Jahrhundert n. Chr. liegen.
„Am Interesse der Touristen mangelt es nicht“, stellt Archäologin Alicia Luján Navas mit einem Blick auf die Zuschauer fest. „Mit einem Holzsteg und Schildern könnte man hier viel machen“, ist sie überzeugt. Doch weder Rathaus noch Provinzverwaltung machen momentan Anstalten, die Ausgrabungsstätte für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Wir machen hier trotzdem weiter“, sagt Alicia Luján und deutet auf ihre freiwilligen Helfer, die das Gelände rund um die Reste eines kreisrunden Mosaiks vermessen.

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