Platz zum Sterben ist knapp

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Auf El Campellos Stadtfriedhof gibt es nur noch 20 leere Grabnischen. Foto: Ángel García

El Campello – ann. Dass auch der Tod nicht umsonst ist, weiß man ja inzwischen. Jetzt ist aber nicht mal mehr genug Platz zum Sterben da, zumindest in El Campello. Bei einer Bestandsaufnahme der Stadtregierung (Volkspartei, Ciudadanos und Vox) in den verschiedenen Rathausabteilungen kam ans Licht, dass von den 1.780 Grabnischen auf dem Stadtfriedhof nur noch 20 leer sind. Bei einer durchschnittlichen Sterberate von 80 Personen im Jahr könne dies „kurzfristig ein ernstes Problem“ bedeuten. „Wir können die aktuelle Situation als Kollaps einstufen“, erklärte Bürgermeister Juan José Berenguer (PP). Er hat jetzt ein Eilverfahren in Gang gesetzt, um die Situation zu lösen, die sich durch die Nachlässigkeit der Vorgängerregierung verschärft habe.
Denn das Problem der Platzknappheit auf dem Friedhof sei schon lange bekannt gewesen, meint Berenguer, und erinnert daran, dass in seiner ersten Amtszeit (2011-2015) zwei mögliche Lösungen für das Problem in Angriff genommen worden seien: einerseits die Erweiterung des bestehenden Stadtfriedhofs, die „wenn sie durchgeführt worden wäre, einen Handlungsspielraum von sieben bis acht Jahren gewährt hätte“.

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