Rathaus-Falla steht

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A tombe - auf Zug - wurde die Rathaus-Falla am Samstag aufgestellt. Foto: Generalitat

Valencia – ann. Nach der traditionellen Methode „a tombe“, also nur mit Seilen und Muskelkraft, haben am vergangenen Samstag rund 300 Personen die 41 Meter hohe und 1.800 Kilo schwere Falla auf dem Rathausplatz von València aufgestellt. Mitgezogen haben unter anderem Landesministerpräsident Ximo Puig, Vizepräsidentin Mónica Oltra und Valèncias Bürgermeister Joan Ribó.

Unter dem Titel „València, Ca la Trava“ nimmt Fallas-Künstler Manolo García den architektonischen Größenwahn der Stadt auf die Schippe. Der Titel ist eine Anspielung auf Valèncias Stararchitekt Santiago Calatrava, der unter anderem die futuristische Ciudad de las Artes y Ciencias sowie die Veranstaltungshalle Ágora entworfen hat. Es ist aber auch ein Wortspiel, da „Ca la Trava“ soviel heißt wie „Haus der Hindernisse“. Das Hauptelement von Garcías satirischer Falla auf dem Rathausplatz ist dementsprechend auch der von Calatrava geplante aber nie verwirklichte Funkturm Valèncias. „València, Ca la Trava“ ist die größte Falla, die je gebaut wurde.

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