Reif für die Blaukrabbenjagd

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Guardamar – sw. Einen kalt lässt die Blaukrabbe nicht. Köche vieler Länder schätzen sie wegen ihres zarten, da langsam gediehenen Fleisches. In Guardamar gilt sie aber noch als böser Eindringling. Warum? Weil sie andere Leckerbissen der Stadt, die Riesengarnele (Llangostí) und den Echten Tintenfisch (Sepia) frisst, um zu wachsen. Seit 2014 wird die Stadt die Krabbe nicht mehr los, darf sie aber auch nicht fangen. Das will die Fischereigenossenschaft mit Hilfe der Stadt nun endlich ändern – mit einer doppelten Absicht.

Käfige in der Mündung
Zum einen soll die Zerstörungswut des Tieres eingedämmt werden – das Fressen „heimischer Sorten von großer wirtschaftlicher Bedeutung“, wie auch das Zerschneiden von Netzen, erklärte der Stadtrat für Fischerei, Jesús Tenza (PSOE). Zum anderen hoffe die Stadt darauf, die Blaukrabbe, weltweit das am zweithäufigsten verzehrte Meerestier, in den Restaurants demnächst als Lokalspezialität aufzutischen. Für diese Ziele hat Tenza beim Wasserwirtschaftsamt des Segura (CHS) die Erlaubnis beantragt, die Blaukrabbe fangen zu dürfen.

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