Reifen zerstochen, Wertsachen weg

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Horst Klein zeigt demonstriert, wie die falschen Helfer ihn hinters Licht führten. Foto: Ángel García

Calp – ms. Horst Klein ist stinksauer und kann kaum glauben, dass es ausgerechnet ihn getroffen hat: Obwohl der Kölner glaubte, die Tricks der Autobahnkriminellen zu kennen, wurde er Mitte November Opfer einer Reifenstecherbande auf der Autobahn AP-7.
Auf dem Weg ins Urlaubsdomizil in Calp stachen Unbekannte bei der Rast in der Nähe von Ametlla de Mar bei Tarragona einen Reifen seines Kleintransporters an. „Einen Kilometer nach der Raststätte platzte der Reifen, ich hatte Schwierigkeiten, das Auto gerade zu halten“, erzählt der immer noch ganz aufgebrachte Klein. Auf der Ladefläche transportierte er seine Harley Davidson, „stellen Sie sich den Schaden vor, wenn das Auto umgekippt wäre“, sagt der Kölner.
Klein brachte den Ford Transit auf der Standspur zum stehen. „Sofort hielt ein grauer Peugeot so nah vor uns, dass ich das Nummernschild nicht erkennen konnte“, erzählt er. Der Französisch und Spanisch sprechende junge Fahrer habe ihm sogleich Hilfe angeboten. „Ich sah extra nach, ob ein zweiter Mann im Auto saß, ich kenne ja diese Diebesbanden. Aber ich sah niemanden“, sagt Klein.

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