Rettungskräfte im Einsatz

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Fotos Ángel García

Jávea – sk. Am Freitag mussten die Rettungskräfte in Jávea zu Land und zu Wasser zeigen, was sie können. Abends gegen 20 Uhr brannte es in einem Kiefernwald nahe des Hafens. Zwei Löschflugzeuge und zwei Feuerwehreinheiten mussten eingesetzt werden, um den Brand am Camí Vell de la Mar zu löschen. Schon am Nachmittag hatte es zweimal gebrannt, einmal in der Calle Gambia und das andere Mal nahe der Straße nach Jesús Pobre. Alle drei Brände konnten relativ schnell gelöscht werden.

Damit nicht genug. Das Meer war am Freitag in Jávea aufgewühlt, und dann entstehen häufig vor dem Arenal-Strand gefährliche und nicht sichtbare Strömungen unter Wasser. Das Rote Kreuz musste am Freitagmorgen eine fünfköpfige Famile retten, die es nicht mehr schaffte ans Ufer zurückzukehren. Und gegen Mittag, als die Rote Flagge bereits gehisst war, lief ein aus den Fontana-Kanal kommendes Motorboot aufgrund der starken Strömungen vor dem Arenal-Strand auf Grund auf. Die verzweifelten Versuche des Bootsführers, sich aus der misslichen Lage zu befreien, sorgten für großes Ausehen unter den Strandbesuchern. Leztendlich musste das Rote Kreuz ausrücken und die Besatzung bergen.

Die Rote Flagge signalisiert Badeverbot. Wer sie und die Anweisungen der Rettungsschwimmer missachtet, gibt sich nicht nur in Gefahr, sondern muss mit Bussgeldern rechnen. In Jávea kann das bis zu 750 Euro kosten.

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