Santa Pola stellt sich hinter Fischer

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Santa Pola verlangt eine Lösung für die Immigranten. Foto: Rathaus

Santa Pola – at. Santa Polas Bürger und Gemeinderegierung stellen sich hinter die 13-köpfige Besatzung des aus ihrem Ort stammenden Fischerbootes, das am 22. November zwölf afrikanische Immigranten aus dem Wasser geholt hatte, nachdem diese vor der libyschen Küstenwache geflohen waren. Seitdem treibt das Fischerboot auf der verzweifelten Suche nach einem europäischen Hafen zum Anlegen auf dem Meer.

Am gestrigen Freitag versammelten sich Bürger und Gemeindevertreter und verlangten dringend eine Lösung. „Die Mittel gehen zu Ende“, sagte Bürgermeisterin Yolanda Seva, die bisher zweimal mit der Besatzung Kontakt aufgenommen hatte. Man sei stolz auf die Fischer, versicherte sie. Die spanische Regierung müsse handeln, zudem unterstütze man den Vorschlag der valencianischen Landesregeriung, dass das Boot einen valencianischen Hafen ansteuern könne.

Die Situation an Bord des Fischerbootes wird derweil immer dramatischer. Wenn es in „wenigen Stunden“ keine Lösung für die Immigranten gebe, werde man mit ihnen nach Spanien zurückkehren, versicherte Kapitän Pascual Durá am Samstagnachmittag. Am Freitag Abend war einer der Flüchtlinge wegen seines gesundheitlichen Zustands per Hubschrauber in ein Krankenhaus auf Malta geflogen worden.

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