Schwieriges Nebeneinander

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Guter Kontakt: Die Remmerts und Frau Robinson. Fotos: Wieczorek

Die Folgen eines Anbaus auf dem eigenen Grundstück lassen sich oft erst im Nachhinein feststellen. Schlimmer, wenn er Andere beeinträchtigt. Die Mauer eines Mannes aus San Fulgencio hätte fast für einen handfesten Streit mit den deutschen Nachbarn gesorgt. Dank eines überraschenden Einlenkens endete der Konflikt jedoch glimpflich.
Seit 20 Jahren bewohnen Monika und Jürgen Remmert die Siedlung La Marina, verstehen sich dort, wie sie sagen, mit allen gut. Wie gut, darauf lässt ihr Patenkind, Tochter spanischer Anwohner, schließen. „Wegen ihr sind wir nur als Mami und Papi bekannt“, lacht Jürgen Remmert.
Auf keinen grünen Zweig kämen sie bisher mit ihrem britischen Nachbarn. Nicht zuletzt wegen der Sprache, die Remmerts sprechen kein Englisch, kennen sie auch nach Jahren nicht seinen Namen. Auf die Höhe trieb es die Mauer, die der Brite für seine Blumen baute: knapp einen Meter hoch, entlang der Hauswand der Remmerts. „Wenn er goss, oder es regnete, sickerte das Wasser in unsere Wand“, klagt Jürgen Remmert.

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