Sklavinnen der Lust

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Delicado traf Opfer des Menschenhandels. Fotos: Nationalpolizei/UA

Elche – sw. Sklaverei existiert heute, sagt die Forschung. Vom 17. bis 19. Oktober findet in Elche ein internationaler Kongress zum Handel mit Frauen und Mädchen für sexuelle Zwecke statt. In der Runde „Verstehen und Ausrotten des Menschenhandels“ spricht Lydia Delicado von der Uni Alicante (UA). Die Genderforscherin studierte in ihrer Doktorarbeit die Versklavung und Prostitution von Afrikanerinnen in Alicante ab dem 16. Jahrhundert – und fand Parallelen zu heute. Die CBN fragte nach.

CBN: Inwiefern behandelt die Genderforschung den Menschenhandel?
Delicado: Die multidisziplinäre Genderforschung studiert Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern. Der heutige Menschenhandel betrifft zu 98 Prozent die sexuelle Ausbeutung von Frauen. Was vor allem mit der Ungleichheit der Geschlechter zu tun hat.

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