Stapelweise verwaiste Briefe

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Immer mehr Bürger müssen ihre Briefe selbst auf dem Postamt abholen. Foto: Ángel García

Jávea – se. In Jáveas Postamt stapeln sich über 10.000 unzugestellte Sendungen aus Jáveas Urbanisationen. Das berichtete PP-Stadtrat Juanjo García bei der letzten Stadtratssitzung. „Schuld ist Correos, also die Post, weil sie die Hauszustellung nach und nach einstellt und fordert, dass die Anwohner der betroffenen Zonen Sammelbriefkästen aufstellen“, sagt er. „Doch, dass die Leute keine Sendungen mehr bekommen, ist ein schwerwiegendes Problem, denn es werden ja oft wichtige Dokumente auf dem Postweg versendet. Da muss die Stadt doch etwas unternehmen.“
Zuständig ist in Jáveas Rathaus eigentlich niemand für die Post, weil Correos ja ein staatliches Unternehmen ist. Doch die Stadträtin für ausländische Residenten Doris Courcelles hat sich seit Jahren des Problems angenommen, da viele Residenten betroffen sind. „Wir kommen leider nur sehr langsam vorwärts“, sagt sie. „Wo es kleine Anwohnervereine gibt, stellen sie nach und nach Sammelbriefkästen auf.

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1 KOMMENTAR

  1. Die Errichtung von Postfächern je Straße ist ganz klar eine Angelegenheit die die Stadtverwaltung Javea regeln muß und nicht Anwohnervereine. Das ergibt sich schon aus der Tatsache das die Postfächer auf öffentlichem Grund stünden. Seitens der Verwaltung müßte je Straße eine Postfachanlage mit einem Postfach pro Liegenschaft aufgestellt werden, welches mit der Anschrift der Liegenschaft (Straße und Hausnummer) versehen werden muß, so wie es die Post fordert.
    Die Kosten müßte dann der Eigentümer der Liegenschaft tragen. So etwas kann im Stadtrat beschlossen werden.
    Nach Aufstellung der Postfächer so wie es Correos fordert ist das Problem der Postzustellung erledigt!
    Das Vorgehen der Stadtverwaltung Javea wirkt auf mich inakzeptabel.

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