Starkregen ab Donnerstag

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Wer in den nächsten Tagen nicht unbedingt Autofahren muss, sollte es unter Umständen lassen. Foto: Ángel García

Alicante/Valencia – sk. Die Gota fría kommt am morgigen Donnerstag, 18. Oktober, mit aller Wahrscheinlichkeit. Die Meteorologen wissen nur noch nicht genau, wo die heftigen Regenfälle niedergehen werden, ob es eher die Provinz Castellón oder die nördliche Provinz Alicante erwischen wird. Die Landesregierung hat für Castellón die Warnstufe Rot ausgerufen. Dort ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass es zu Starkregen kommt.  Für Valencia gilt Orange und für die Provinz Alicante Gelb. Den Vorhersagen zufolge scheinen Oliva und Dénia der Scheidepunkt zu sein, südlich von Dénia sehen die Vorhersagen nicht ganz so schlimm aus. Allerdings betonen Klimaforscher, dass Gota frías sehr schwer örtlich zu bestimmen sind.

Laut dem Institut für Klimaforschung der Uni Alicante können von Donnerstag bis Samstag zwischen 200 und 400 Liter pro Quadratmeter fallen. Die Voraussetzungen für das Phänomen des „kalten Tropfens“ gelten als nahezu ideal: relativ hohe Wassertemperaturen im Meer, Levante-Wind, hohe Luftfeuchtigkeit in den unteren und mittleren Schichten und eine Kaltfront in den höheren Atmosphären. Die Berge in den Küstengebieten bieten zudem dem feuchten Wind eine Steilvorlage, um in die kalten Lagen aufzusteigen. Spanische Meteorologen sprechen von einer „Dana“ – einem isolsierten Tiefdruckgebiet in höheren Lagen.

Die Landesregierung hat alle Kommunen aufgefordert, ihre Sicherheitskräfte in Einsatzbereitschaft zu halten – insbesondere Ortschaften, die in hochwassergefährdeten Gebieten liegen, also in unmittelbarer Nähe von Flüssen und Barrancos. Bürger sollen Abflüsse auf ihren Grundstücken reinigen und auf die aktuelle Wetterlage achten. Das staatliche Wetterinstitut Aemet informiert ständig auf der Webseite www.aemet.es über die meteorologische Entwicklung.

Die Landesregierung rät zudem, bei Starkregen möglichst nicht Auto zu fahren und wenn es trotzdem sein muss, Autobahnen und Hauptstraßen zu nutzen, Nebenstraßen und vor allem Wege in der Nähe von Barrancos zu meiden.

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