Tauschangebot erntet Kopfschütteln

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Das Rathaus will die Baños de la Reina schützen, die Eigentümer wollen bauen. Foto: Ángel García

Calp – ms. Das Angebot des Calper Rathauses, die in privater Hand liegende römische Ausgrabungsstätte Baños de la Reina gegen Land im Saladar zu tauschen, hat die Eigentümer nicht überzeugt. Das ist das Ergebnis der Sitzung des zuständigen Ausschusses mit den Grundstückseignern. Letztere beharren auf einer hohen Entschädigung oder darauf, auf den vier Parzellen in erster Strandlinie zu bauen. Das Recht dazu hatte ihnen der Oberste Gerichtshof vor Jahren zugesagt.
Wie berichtet, hatte der Sonderausschuss am vergangenen Freitag eine Sitzung mit den Eignern des Geländes an der römischen Ausgrabungsstätte einberufen, um sie von einem Grundstückstausch zu überzeugen. Den Plan dazu hatte der renommierte Architekt und Stadtplaner Gerardo Roger Fernández für das Rathaus erarbeitet. Das Projekt sieht vor, den Bauträgern im Saladar zwei Stockwerke mehr als bislang vorgesehen einzuräumen, was entsprechende Gebühren der Bauträger ans Rathaus nach sich ziehen würde. Von diesen Mehreinnahmen – so der Plan von César Sánchez’ Regierung – wolle man den Erwerb der Grundstücke, auf denen die archäologische Ausgrabungsstätte liegt, kaufen. Ohne diese zusätzliche finanzielle Geldquelle könne man es sich nicht leisten, die vier Grundstücke in erster Strandlinie zu erwerben, sagte Regierungssprecherin Ana Sala der Zeitung „Las Provincias“.

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1 KOMMENTAR

  1. Oh welch eine Scheinheiligkeit der Politik und Rathaus in Calpe !!
    Sich hier Öffentlichkeit Wirksam um die sehr schöne Ausgrabungsstätte kümmern wollen, aber auf der anderen Seite im gleichem Atemzug Weinerlich zu sagen das einem doch die Mittel fehlen.
    Wenn es um Kultur Denkmäler geht, hat man in Europa die Macht, diese durch Enteignung und Ausgleichzahlung zu schützen. (Kulturelles Vermächtnis)
    Man gibt diese doch besser für andere nicht viel genutzte Dinge aus, so wie die blaue Fahrrad Autobahn.
    Und besser noch Straßen ins Land bauen in der Hoffnung das mal ein Investor kommt.
    Sowie Eingeständnisse die eine Schützenswerte Natur ( Salina Areal ) in Bedrängnis bringen für Bettenburgen die keiner mehr in der Region braucht.
    Letztendlich sind dies alles Bemühungen die nur an die Geldbörse der Einwohner gehen, damit sich Politik und Rathaus in Szene setzen können und wollen.
    Nachhaltig ist in Calpe zur Zeit nur eines, die Selbstdarstellung einiger handelnder Personen.
    Ist ja bald wieder Karneval !

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